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Am 8. Oktober 2012 ging der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin des Jahres 2012 an Sir John B. Gurdon und Shinya Yamanaka „für die Entdeckung, dass reife Zellen reprogrammiert und in pluripotente Zellen umgewandelt werden können", was eine umfangreiche Medienberichterstattung zur Folge hatte.
In einer Zusammenfassung, die im Zuge der Entscheidung auf der eigenen Website veröffentlicht wurde, erläuterte die Nobelversammlung die Entdeckung der Wissenschaftler. Die Nobelversammlung behauptet, dass die Entdeckung der Wissenschaftler „einem Paradigmenwechsel gleichkommt, der unser Verständnis der Zelldifferenzierung und der Verformbarkeit differenzierter Zustände verändern wird." In der Zusammenfassung wird auch behauptet, dass: „Gurdon und Yamanaka unser Verständnis der Zelldifferenzierung grundlegend verändert haben. Sie haben nachgewiesen, dass der für gewöhnlich sehr stabile differenzierte Zustand aufgehoben werden kann, weil er ein Potenzial zur Reversion und Pluripotenz aufweist. Diese Entdeckung hat zur Schaffung völlig neuer Forschungsgebiete geführt und bietet hochinteressante neue Möglichkeiten zur Erforschung dieser Mechanismen."
Dr. Xu vertritt die Ansicht, dass diese Erklärung der Nobelversammlung falsch ist, da er der Wissenschaftler war, der diese Entdeckung bereits ein Jahrzehnt zuvor gemacht hatte. Aus diesem Grund werde sein beispielhafter Ruf geschädigt. Der Nobelversammlung zufolge hätten die Wissenschaftler, denen der Nobelpreis verliehen wurde, „unser Verständnis der Zelldifferenzierung grundlegend verändert", weil „sie nachgewiesen haben, dass der für gewöhnlich sehr stabile differenzierte Zustand aufgehoben werden kann, da er ein Potenzial zur Reversion und Pluripotenz aufweist." Die Wisse
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